„Nothing More Perfect“ – Besuch des Max-Ophüls-Filmfestivals

Am Mittwoch, dem 22.01.2020, besuchten die E-A Kurse
der Klassen 9b/d/e das Max Ophüls Festival mit Frau Will-Bodewig und Frau Kunz im Cine-Star in Saarbrücken, wo wir uns um 8 Uhr trafen.
Vor der Vorstellung gab uns der Moderator eine kleine Einweisung.
Um 8:30 Uhr hieß es Handys aus und Film ab!

In dem Film geht es um die Hauptfigur Maya, die Selbstmord begehen möchte und über ihre Gedanken und Pläne auf einem Live-Webcast spricht. Sie fährt mit ihren geschiedenen Eltern nach Prag, mit dem Ziel als Familie wieder Zeit miteinander zu verbringen. Am ersten Tag in Prag lernt Maya in einer Bar einen Drogendealer, namens Sev, kennen. Auf der Toilette erfährt er von ihren Selbstmordplänen und verspricht ihr Pillen für ihr Vorhaben zu besorgen. In den darauffolgenden Tagen macht Maya sehr viele Ausflüge mit ihren Eltern, trifft sich aber auch mit Sev und verliebt sich in ihn. Nachdem er ihr die Pillen in einem Club gegeben hat, schickt Sev sie weg und fordert sie auf, sich nicht mehr bei ihm zu melden. Sie ist wütend, hat Liebeskummer und fühlt sich einsam und allein. Sie geht in die Badewanne und will sich dort mit den Pillen und dem Alkohol umbringen und dies per Livestream senden. Der Selbstmordversuch missglückt, da sie von Sev Vitaminpräparate bekommen hat. Am nächsten Tag fährt sie mit ihren Eltern zurück nach München. Am Ende des Filmes kauft sie sich ein Ticket für Prag, um ihre 5000 Kronen von Sev zurückzuholen. Das Ende des Filmes bleibt offen.

Nach dem Film gab es dann noch eine Diskussionsrunde mit dem Produzenten und der Regisseurin Theresa Hoer.

Wir haben noch einen Schüler und eine Schülerin der Klasse 9e befragt, wie sie den Film fanden:

Cedric: „Ich fand den Film interessant, da das Thema ein Thema ist, worüber viele nicht reden möchten. Die Story fand ich aber sehr überdreht.“

Vivien: „Ich fand den Film spannen, aber das Ende hat mir nicht gefallen.“

Verfasst wurde der Artikel von: Fabiene Kuntz, Charlize Baum und Alissa Malter (9e)

Vorlesewettbewerb der Sechstklässler

Die Klassensieger im Vorlesewettbewerb 2019/2020 bestimmten die Sechser durch Buchvorstellungen im Deutschunterricht. In der 6a gewann Matteo Bachofen, in der 6b Dario Calandra, in der 6c Samara Müller, in der 6d Fritz Mönch und in der 6e Carlson Pech. Diese Klassensieger sind anschließend gegeneinander angetreten, um die Schulsieger zu ermitteln. Für den Schulentscheid lasen die Kinder zunächst drei Minuten einen Text, den sie selbst ausgewählt hatten und dann noch einmal für zwei Minuten aus einem ihnen unbekannten Text vor. Alle fünf Klassensieger sind schon Könner im Vorlesen – Bewertungskriterien für den Schulsieg waren hier unter anderem Lesetempo, Flüssigkeit, Betonung, interpretierendes Lesen und Lebendigkeit.

Einen guten zweiten Platz belegte Samara Müller aus der 6c. Matteo Bachofen aus der 6a konnte dieses Kopf-an-Kopf-Rennen für sich entscheiden – er ist als Schulsieger eine Runde weitergerückt und hat unsere Schule beim Stadtentscheid Saarbrücken am 9. Februar würdig vertreten.

Der Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels, der unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten steht, findet dieses Schuljahr zum 60. Mal statt. Jedes Jahr nehmen rund 600.000 SechstklässlerInnen aller Schultypen teil – und auch in unserer Schule ist die Teilnahme jedes Jahr ein Höhepunkt.