
Unsere vier Gäste Rafael (37), Ankar (37), Chrtistopher (23) und Martin (10) kommen aus Nicaragua / Mittelamerika.

Dort haben sie eine soziale Zirkusschule, die Kindern und Jugendlichen aus ihrer armen Region Unterstützung nach der Schule beim Aufgabenmachen gibt und ihnen in der Freizeit Zirkuskünste beibringt. Jedes Jahr, auf ihrer drei Monate dauernden Tournee zu Freunden und Partner in Deutschland und anderen Ländern in Europa, sammeln sie durch Zirkusauftritte und Zirkusmitmachworkshops Geld zum Überleben ihres Projektes in Nicaragua..Gastgeber für sie hier in Saarbrücken ist die Fairtrade Inititative Saarland und die Zirkusschule Kokolores Saarbrücken vom Verein für Spiel und Theater e.V.

Seit nunmehr 20 Jahren laden sie Zirkusschüler*innen dieser Gruppe der Escuela nach Saarbrücken ein. Und schon über 10 Mal hat unsere Schule die Gruppe dann zu sich an die Schule engagiert, mit finanzieller Unterstützung unseres Fördervereines.
Die Vier präsentierten hier zwei dreißigminütige Vorstellungen für alle unsere Fünferklassen und dann für alle unsere Sechserklassen. Mit lautstarker Begeisterung und Klatschbeifällen verfolgten unsere Schülerinnen die atemberaubenden Präsentationen in Jonglage Akrobatik, Clownerie und Schauspiel. Anschließend konnten die Schüler*innen mit Übersetzerin der Fairtrade Initiative den vier Gästen Fragen stellen.

Bei einem Besuch am Nachmittag in der Zirkus AG unserer Schule konnten wir gemeinsam mit den vier Gästen jonglieren und akrobatische Pyramiden für den bevorstehenden Auftritt unserer Zirkus AG üben.

Es war schon eine besonders schöne Ablenkung für die pädagogische Betreuungsgruppe unserer Fünftklässler und danach für die Gruppe der Sechstklässler an einem Freitag in diesem Pandemiemärz. Ein richtiger Dirigent stellte sich bei Ihnen vor.
Die Kinder stellten interessiert viele Fragen zu seinem Beruf und was man denn da so genau macht. In einem kleinen Film zeigte er dann den staunenden zuhörenden Schüler*innen , wie er selbst ein großes Orchester dirigierte. Die Melodie, die von dem Orchester gespielt wurde, kam vielen bekannt vor. – Es war Beethovens Fünfte.
r Schulsozialarbeiter, der das Projekt initiierte, in seiner bekannt kreativen und lustigen Art die Schülergruppe. Bei ihm wurden sie nicht nur zum Klatschen dirigiert, sondern zusätzlich noch zu ihrem Vergnügen zum wilden rhythmischen Klopfen auf ihren Arbeitstisch.






